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Katholische Kirche bleibt nahe bei den Menschen

2025: Hohe Nachfragen bei vielen kirchlichen Angeboten im Bistum Münster

Grafik: Bischöfliche Pressestelle

Im Bistum Münster, mit knapp 1,6 Millionen Katholiken das mitgliederstärkste deut-
sche Bistum, sind zahlreiche Angebote der katholischen Kirche für immer mehr Menschen von großer 
Bedeutung. In vielen Feldern kirchlichen Engagements ist die Nachfrage 2025 im Vergleich zum Vorjahr 
gestiegen oder auf einem hohen Niveau stabil geblieben. (Hinweis: Die folgenden Zahlen beziehen sich, 
wenn es nicht anders vermerkt ist, auf den NRW-Teil des Bistums).

Insbesondere Angebote für junge Menschen wurden 2025 sehr gut nachgefragt. So wurden im Kinder-
gartenjahr 2025/2026 insgesamt 45.098 Mädchen und Jungen in den 664 katholischen Kindertagesein-
richtungen in Trägerschaft der Kirchengemeinden betreut. Die Zahl ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu 
konstant geblieben. Auch die Zahl der Schülerinnen und Schüler an den 29 bischöflichen Schulen liegt 
konstant bei gut 18.000. Hinzu kommen noch rund 1.400 Schülerinnen und Schüler an den drei kir-
chengemeindlichen Schulen. Insgesamt gab es auch 2024 ein ungebrochen hohes Interesse an den ka-
tholischen Schulen und mehr Anmeldungen als verfügbare Schulplätze.  

Sehr hoch und weiterwachsend war 2025 die Zahl der Jungen und Mädchen, die an einer der Ferien-
freizeiten im Bistum teilnahm. Rund 19.500 Kinder und Jugendliche nutzten die Angebote. Mehr als 
5.000 qualifizierte Gruppenleitungen und ehrenamtlich Helfende haben mehr als 350 Sommerferien-
freizeiten ermöglicht. Ein Wachstum verzeichnen weiterhin die katholischen Jugendverbände im Bis-
tum Münster. In den zehn Verbänden, die im Diözesanverband Münster des Bundes der Deutschen 
Katholischen Jugend (BDKJ) organisiert sind (inklusive des Landesverbands Oldenburg), sind inzwischen 
83.548 junge Menschen aktiv. Das sind 1.687 mehr Mitglieder als im Jahr zuvor. Aufwärts geht es hier-
bei etwa bei der Katholischen Landjugendbewegung im Bistum Münster (KLJB). In den 151 Ortsgruppen 
der KLJB engagierten sich 2025 mehr als 20.100 junge Menschen. Das waren rund 1.000 mehr als im 
Vorjahr. Die KLJB ist damit nicht nur im Bistum Münster der mitgliederstärkste Jugendverband, sondern 
auch mit deutlichem Abstand der größte KLJB-Diözesanverband in Deutschland.  

Aber nicht nur junge, sondern auch alte und kranke Menschen stehen im Fokus der katholischen Kirche, 
insbesondere der Caritas. Mit 205 Seniorenheimen, 120 Einrichtungen für Betreutes Wohnen, 116 Ta-
gespflegen, 110 Ambulanten Diensten und Sozialstationen sowie 35 Seniorenberatungsstellen bleibt 
die Caritas der größte Träger in der Altenhilfe im Bistum Münster. Zudem hat die Caritas im Bistum 
Münster die palliative Versorgung in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiter ausgebaut und ge-
stärkt. Sie umfasst seit 2024 zwölf vollstationäre und ein teilstationäres Hospiz; neu gegründet wurden 
ein stationäres Hospiz in Bocholt und ein Tageshospiz in Gronau, das erste im Bistum Münster. Einen 
unverzichtbaren Beitrag leisten im Bistum Münster zudem die katholischen Krankenhäuser. Sie stellen 
rund 80 Prozent der stationären medizinischen Versorgung sicher. Die 57 der Caritas angeschlossenen 
Kliniken bilden das tragende Rückgrat der medizinischen Versorgung in der Region. 30.000 Mitarbei-
tende haben 2025 rund 600.000 Patientinnen und Patienten behandelt. In 27 katholischen Pflegeschu-
len werden Auszubildende kompetent und stark auf ihrem Weg zur Pflegefachkraft begleitet.  

Sehr aktiv und engagiert ist die Caritas weiterhin auch in der Beratung von Menschen in Not und in 
besonders herausfordernden Lebenssituationen. So wurden 2025 etwa in den 17 Migrationsberatungs-
stellen mehr als 5.600 Beratungen durchgeführt. Mehr als 9.000 Personen, die von Überschuldung be-
troffen sind, wurden in der Schuldner- und Insolvenzberatung unterstützt. Die Caritas im Bistum Müns-
ter hat rund 80.000 Mitarbeitende; hinzu kommt das Engagement von etwa 30.000 Ehrenamtlichen.  

Auch die Ehe-, Familien- und Lebensberatung (EFL) im nordrhein-westfälischen und niedersächsischen 
Bistumsteil bleibt für sehr viele Menschen ein wichtiges Angebot. In den 38 EFL-Beratungsstellen fan-
den 2025 insgesamt 33.505 Beratungsgespräche statt. Angestiegen ist dabei die Zahl der Ratsuchen-
den, die bei der EFL-Hilfe und Unterstützung fanden. Sie lag 2025 bei 12.973. Eine sehr wichtige An-
laufstelle war auch 2025 die Telefonseelsorge. Im NRW-Teil des Bistums gibt es drei Stellen in gemein-
samer Trägerschaft von katholischer und evangelischer Kirche, nämlich in Münster, Recklinghausen und 
Wesel. 294 Ehrenamtliche sind hier im Einsatz. In den drei Stellen lag die Zahl der angenommenen 
Anrufe auch 2025 wieder über 40.000, genau bei 43.970. Die häufigsten Themen waren Einsamkeit, 
psychische und andere Erkrankungen und Beziehungskonflikte.

Ein konstant sehr hohes Interesse gibt es bei der außerschulischen Bildungs- und Medienarbeit. So 
nahmen 2025 mehr als 204.000 Menschen an den Veranstaltungen der acht Bildungsforen im Bistum 
Münster teil, 4.600 mehr als 2024. Zudem erfreuen sich auch die Jugendbildungseinrichtungen weiter-
hin einer hohen Beliebtheit. Die Zahl der Gäste lag im vergangenen Jahr bei knapp 30.000. Die 258 
Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) und Büchereien in Krankenhäusern, die insgesamt rund 
1,26 Millionen Medien vorhalten, verzeichneten im vergangenen Jahr 3.570.820 Ausleihen, das sind 
knapp 100.000 mehr als 2024. Die Zahl der Besuche in den Büchereien blieb 2025 auf einem konstant 
hohen Niveau von mehr als 1,4 Millionen. Zusätzlich besuchten mehr als 118.000 Menschen die knapp 
8.000 Veranstaltungen (viele davon zur Leseförderung). Die Büchereien werden von 3.888 Mitarbei-
tenden betreut, mehr als 97 Prozent davon sind Ehrenamtliche. Sie leisteten 2025 gut 313.000 Arbeits-
stunden.

Noch einmal stärker gefordert als schon 2024 war 2025 die Notfallseelsorge: 53 hauptamtliche Seel-
sorgerinnen und Seelsorger sowie 288 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten zusam-
men 1.518 Einsätze, gut 260 mehr als im Jahr zuvor. Bei 246 Einsätzen haben Notfallseelsorgende die 
Polizei bei der Überbringung von Todesnachrichten begleitet. Diese Zahl ist aufgrund eines Erlasses des 
NRW-Innenministeriums an die Polizeibehörden stark gestiegen: um 100 im Vergleich zum Vorjahr. 
Nach dem Erlass sind Notfallseelsorgende nun bei der Übermittlung von Todesnachrichten grundsätz-
lich einzubeziehen.  

Weiter sehr aktiv ist die katholische Kirche im Bistum Münster in der Präventionsarbeit gegen sexuali-
sierte Gewalt. Ziel ist es, Kinder, Jugendliche sowie schutz- und hilfebedürftige Erwachsene vor jeglicher 
Form von Gewalt, insbesondere vor sexualisierter Gewalt, zu schützen. Eine Kultur des achtsamen Mit-
einanders wird weiter gestärkt. 2025 fanden 191 Schulungen für 2.972 Personen aus Pfarreien, Jugend-
verbänden und Schulen statt. Im Bistum engagieren sich insgesamt rund 220 Schulungsreferentinnen 
und -referenten sowie mehr als 300 Präventionsfachkräfte in Pfarreien, Verbänden und Einrichtungen, 
etwa die Hälfte davon arbeitet ehrenamtlich.

Die katholische Kirche im Bistum Münster gehört nach wie vor zu den größten Arbeitgebern in der
Region. Ende 2025 waren beim Bistum und in den Kirchengemeinden 22.340 Mitarbeitende beschäf-
tigt. Von diesen arbeiteten in den Kirchengemeinden 17.241 und in der Bistumsverwaltung, dem Bi-
schöflichen Generalvikariat (BGV), 839.  

Dr. Antonius Hamers, der das Bistum Münster noch bis zur Amtseinführung von Bischof Dr. Heiner Wil-
mer SCJ am 21. Juni leitet, erklärt zu den Zahlen: „Im vergangenen Jahr konnte ich mir als Diözesanad-
ministrator ein Bild davon machen, wie vielfältig das Glaubensleben und wie stark das Engagement von 
Christinnen und Christen in unserem Bistum sind. Ohne dieses Engagement ist unsere Gesellschaft, so 
wie wir sie kennen, nicht lebensfähig. Christinnen und Christen sind auch im Bistum Münster eine zent-
rale Stütze unserer Gesellschaft. Die Zahlen machen – allen Unkenrufen und allen in der Tat vorhande-
nen Rückgängen zum Trotz – deutlich: viele unserer Angebote werden sehr stark nachgefragt. Die Zah-
len zeigen zugleich: Christinnen und Christen setzen sich in gelebter Nachfolge Jesu Christi insbeson-
dere für die ein, die keine Lobby in unserer Gesellschaft haben. Wir werden uns auch weiter stark ma-
chen für den Lebensschutz am Beginn und Ende des Lebens und für die Würde jedes Menschen unab-
hängig von seiner Herkunft oder seines sozialen Status. Ausgrenzung, Hass, Gewalt und soziale Unge-
rechtigkeiten sind mit uns nicht zu machen. Unser Engagement ist begründet in der Frohen Botschaft 
Jesu Christi. Sie motiviert uns und sie ermutigt uns, Menschen in Wort und Tat zu verkünden, wie sehr 
der Glaube das Leben bereichern kann. Sicher werden wir unser Engagement nur halten können, wenn 
Menschen uns auch zukünftig mit ihrer Kirchensteuer unterstützen und wenn Menschen sich so mit 
der Botschaft Jesu identifizieren, dass sie in unseren Einrichtungen engagiert und qualifiziert mitarbei-
ten. Allen die das tun, bin ich zutiefst dankbar.“