Corona – Angebote der Pfarreien

St. Remigius Borken
  • www.remigius-borken.de

    Gemeinde bietet Hotline an
    Die Propsteigemeinde St. Remigius bietet ab sofort eine telefonische Seelsorge an. Wen insbesondere in Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie Sorgen plagen, kann unter der Telefonnummer 02861/9244419 mit einem Mitglied des Seelsorge-Teams sprechen. Dieses steht täglich zwischen 16 und 19 Uhr für ein Gespräch zur Verfügung.

    Gottesdienste sind online abrufbar
    Wie Propst Christoph Rensing mitteilte, wurde am Sonntag, 29. März, ein Gottesdienst aus St. Remigius via Internet übertragen. Ein Livestream vom 11-Uhr-Gottesdienst war abrufbar auf der Homepage der Kirchengemeinde (www.remigius-borken.de).
    Bitte schauen Sie daher immer auf die Homepage der Pfarrgemeinden.

    Impulse zur Fastenzeit
    Hier finden Sie die Impulse auf der Homepage von St. Remigius
    Dienstags, Donnerstags und Sonntags wollen wir in besonderer Weise miteinander und mit Gott verbunden bleiben. Ganz verschiedene Menschen aus unserer Gemeinde möchten dazu beitragen, an diesen Tagen Gedanken, Gebete, Lieder, Schriftworte zu teilen.
    Zum Nachhören und Nachlesen hier die vergangenen Impulse:
    Donnerstag, 19.03.2020 "Die Band" von St. Remigius mit einem Live-Mitschnitt aus einem Gottesdienst von dem Lied "Und du bist da" (Text: Eugen Eckert, Musik: Horst Christill)
    Sonntag, 22.03.2020 "Gedanken zum Sonntagsevangelium" von Propst Christoph Rensing
    Die aktuellen Impulse sind immer auf der Startseite zu finden.

    Osterkerzen-Service in Borken
    Die Propsteigemeinde St. Remigius bietet einen Lieferservice für Osterkerzen an. Hausosterkerzen (Durchmesser: sechs Zentimeter, Länge: 20 Zentimeter) können ab Montag, 30. März, telefonisch unter der Rufnummer 02861/924440 oder per E-Mail an stremigius-borken@bistum-muenster.de bestellt werden. Benötigt werden: Name, Anschrift, Telefonnummer und Anzahl der gewünschten Kerzen. Die Kerzen werden in der Karwoche vor die Tür gestellt. Die Kostenabwicklung (sechs Euro pro Kerze) soll dann nach Ende des Kontaktverbotes erfolgen. 

Burg Gemen
  • Noch-Burgkaplan Hanno Rother intensiviert in Corona-Zeiten seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken.

    „Influencer für Gott“
    Burgkaplan Hanno Rother  ist Seelsorger in einer virtuellen Community
    Die meisten Mitglieder seiner virtuellen Community kennt Hanno Rother nur aus dem Chat. Und trotzdem ist unter den 1300 eine Gemeinschaft entstanden, in der munter miteinander geplaudert und kontrovers diskutiert wird – über Gott, die Welt und andere Themen. Seit dieser Woche setzt sich der Burgkaplan aus Gemen, der nach Ostern Pfarrer in Recklinghausen wird, täglich ab 16.30 Uhr vor die PC-Kamera. Seelsorge 2.0. Wer den Burgkaplan sucht, findet ihn im Stream auf seinem eigenen Kanal unter twitch.tv/kirchendude, aber auch unter @kirchendude ist er auf Instagram und bei Twitter aktiv. Bei Facebook gibt es ebenfalls eine Seite mit gleichem Namen.
    Kirchendude, Rothers Name im Netz, ist in der Szene längst bekannt. Angefangen hat alles vor ein paar Jahren mit seiner Leidenschaft für „Pen & Paper“, einer Mischung aus Online-Gesellschaftsspiel, Erzählung und Improvisationstheater. Die Mitwirkenden schlüpfen in fiktive Rollen und erleben so abenteuerliche Geschichten. Ein Spielleiter setzt den Handlungsrahmen. Die Zuschauer können sich per Live-Chat und Twitter beteiligen. „Nach den Übertragungen habe ich viele positive Rückmeldungen bekommen“, erinnert sich Rother. „Mit der katholischen Kirche haben viele nichts am Hut, aber mich als Typen fanden sie anscheinend ganz cool“, fügt er mit einem Schmunzeln an. Diese Sympathieerklärungen wollte der Burgkaplan pastoral nutzen. Und als socialmedia- und gaming-affiner Theologe lag die Idee eines eigenen Streams ziemlich nahe.
    „Es geht dabei nicht um Antworten“, erklärt Rother. Die Community-Mitglieder, die übrigens aus der gesamten Bundesrepublik und teilweise aus Österreich kommen, wollen darüber sprechen, besser gesagt schreiben, was sie bewegt: „Ich möchte deutlich machen, dass wir als Christen eine Botschaft haben, dass unsere Werte gut für das Miteinander in der Welt sind.“ Bei Glaubensfragen teilt der Burgkaplan auch persönliche Zweifel, persönliches Unverständnis, aber auch seine große Hoffnung und sein großes Gottvertrauen. „Wer eine Haltung hat und Argumente bringt, der wird in der Szene akzeptiert“, weiß Rother. Das Allerwichtigste: „Man muss authentisch sein.“
    Drei, vier Stunden sind ruckzuck vorbei, wenn der Burgkaplan vor dem Computer sitzt. In dieser Woche waren es sogar schon mal neun Stunden. Zeitverschwendung ist das nicht: „Ich mache Lobbyarbeit für die Kirche, ich bin so etwas wie ein Influencer, ein Werbeträger, für Gott.“

    Der zukünftige Burgkaplan Ralf Meyer bietet täglich einen Bibel-Frühschoppen an – selbstverständlich ohne Bier, dafür mit Worten aus dem Markus-Evangelium.

    Der zukünftige Kaplan Ralf Meyer startet tägliches Angebot bei Instagram

    Bier gibt es selbstverständlich nicht. Auch wenn Ralf Meyer sein neuestes Angebot Bibel-Frühschoppen getauft hat. Dafür aber aufmunternde Worte und gute Gedanken. Der ehemalige Kaplan der Grevener Pfarrei St. Martinus und künftige Burgkaplan der Jugendburg Gemen möchte mit seinem Live-Angebot, das täglich um 11 Uhr (sonntags um 12 Uhr) bei Instagram unter r4lfmeyer online geht, vor allem Schülerinnen und Schüler erreichen, aber auch diejenigen, die im Homeoffice die Arbeit für ein paar wenige Minuten zur Seite legen können.
    Die Idee dazu ist Meyer zufällig gekommen: „Auf allen Kanälen werden Gottesdienste gestreamt, da wollte ich einfach etwas anderes machen.“ Zeit dazu hat der 33-Jährige gerade mehr als ihm lieb ist. Still und leise musste er wegen der Corona-Krise am vergangenen Wochenende seine Kisten packen und Greven verlassen: „Geplant war ein Abschied mit Gottesdienst und Empfang.“ Doch der, so hofft Meyer, kann irgendwann nachgeholt werden.
    Weil er auch seine geplante Hospitation in der Jugendbildungsstätte der Salesianer Don Boscos in Benediktbeuern situationsbedingt nicht antreten konnte, hat er nun seit einigen Tagen Unterschlupf im Borromaeum in Münster gefunden, schreibt an seiner Hausarbeit fürs Pfarrer-Examen und kümmert sich intensiv um die Online-Seelsorge.
    Kurz und knapp soll der Bibel-Frühschoppen sein. „Maximal 15 Minuten“, verspricht Meyer. Ausgesucht hat er sich dafür das Markus-Evangelium. Er will das Bild des Weges, das in diesem Evangelium häufig vorkommt, bewusst auf die Gegenwart übertragen: „Ich möchte Mut machen, dass niemand alleine, sondern wir gemeinsam durch diese Zeit jetzt gehen. Mit Gott an unserer Seite.“
    Ralf Meyer wird täglich ein Kapitel vorlesen. „Danach gibt es ein paar Erklärungen zum Text und vielleicht einen Impuls.“ Der junge Priester entscheidet spontan. Wer übrigens um 11 Uhr keine Zeit hat, verpasst nichts: „Der Stream ist 24 Stunden online und abrufbar.“
    Bis zum Ende der Corona-Krise soll es den Bibel-Frühschoppen geben: „Mal abwarten, wie lange das sein wird.“ Ende April will Ralf Meyer auf jeden Fall in seine neue Wohnung auf der Jugendburg Gemen ziehen. Ob die offizielle Amtseinführung als Burgkaplan am 17. Mai statt-finden kann, wird später entschieden.
    Wer nicht bei Instagram ist, kann im Internet einfach www.instagram.com/r4lfmeyer eingeben.

     

     

     

St. Ludgerus Weseke / St. Marien Burlo
  • www.st-ludgerus.de

    Angebot der Oblaten
    Gottesdienste für zu Hause
    Viele Menschen, die momentan keinen Gottesdienst mehr in Gemeinschaft feiern können, vermissen den Trost und die Ermutigung des gemeinsamen Gebetes. „Als missionarische Ordensgemeinschaft wollen wir Oblaten vom Kloster Mariengarden unseren Beitrag dazu leisten, diese Situation etwas erträglicher zu gestalten“, betont Pater Andreas Hohn in einer Pressemitteilung.
    Alle, die im Kreis der Familie oder auch alleine den Sonntag liturgisch gestalten möchten, finden auf der Homepage http://www.oblaten.org/ einen ausgearbeiteten Hausgottesdienst für den vierten Fastensonntag.
    Ein weiteres Angebot der Gemeinschaft ist der Podcast http://www.rausausdenfedern.de/, der seit Aschermittwoch kurze Impulse für die Werktage der Fastenzeit bietet, heißt es weiter.

    Palmzweige und Osterkerzen-Service
    Auch in diesem Jahr werden in der St.-Ludgerus-Gemeinde Palmzweige weitergegeben und Osterkerzen gestaltet. Gläubige können sie in den drei Kirchen St. Ludgerus, St. Marien und Heilig-Kreuz ab Samstagnachmittag (4. April) für zu Hause mitnehmen. Ebenso stehen die gestalteten Osterkerzen für sie bereit. Schwester Eucharis, Tel. 02862/416360, gestaltet und verkauft die Kerzen für Weseke, in Burlo und Borkenwirthe sind die Kerzen schon verteilt. Einige sind noch in der Klosterkirche erhältlich. Interessierte können sich bei Schwester Eucharis melden und Kerzen für zu Hause oder Besuche bei Verwandten und Freunden erstehen.

    "Geist-Geh-Weg"
    Sonntags mit einem besinnlichen Gedanken bei einem Gang im Freien unterwegs zu sein, dürfte wohl in der aktuellen Situation für nicht wenige Christen zu einer etablierten Form des persönlichen Glaubenslebens werden. Futter für diese Form einer religiösen Praxis bietet ab dem kommenden Sonntag der „Geist-Geh-Weg“ allen Christen und Gott suchenden Menschen in Weseke. „Die Idee, Menschen aus unserer Gemeinde einmal zu einem spirituellen Spaziergang einzuladen, entstand auf der vergangenen Klausurtagung unseres Pfarreirates“, berichtet Pastoralreferent Matthias Winter von der katholischen Kirchengemeinde St. Ludgerus. Damals habe man allerdings kontrovers darüber diskutiert, dass ein solches Vorhaben auf keinen Fall eine Konkurrenz zu den bestehenden Gottesdiensten in den Kirchen sein dürfe. Jetzt, in Zeichen der Corona-Krise, erhalte die Idee vor dem Hintergrund ausfallender Messen eine neue Dimension. „Wir bieten den Menschen, die alleine, zu zweit oder im Kreis ihrer Familie nach draußen gehen, um frische Luft zu tanken vier Impulse zum Nachdenken und für das eigene Gebet im Weitergehen an“, erklärt der Seelsorger die Idee der geistlichen Wegtafeln, die an besonderen Orten im Dorf angebracht werden. Zwischen 8 und 18 Uhr laden die Stationen an der Pforte der Pfarrkirche St. Ludgerus, der evangelischen Matthäuskirche, am Heimathaus und der Marienkapelle auf dem alten Friedhof zum Nachsinnen über zwei biblische Texte des jeweiligen Sonntages, zu Fürbittgebet und einer Segensbitte ein. „Selbstverständlich gelten für den Geist-Geh-Weg alle behördlichen Regeln für die Bewegungsmöglichkeiten im öffentlichen Raum“, ruft Matthias Winter alle Betenden auf, die Abstände zu anderen Weggefährten vor den Texttafeln einzuhalten. Bewusst sei darauf verzichtet worden, mit den vier Stationen eine feste Strecke durch Weseke zu skizzieren. Alle vier Orte können unabhängig voneinander und in beliebiger Reihenfolge besucht werden. Für die drei österlichen Tage sind täglich wechselnde Impulse geplant. Am Ostermorgen werden diese gemäß der christlichen Tradition bereits ab 6 Uhr vor Sonnenaufgang angebracht sein. „Vielleicht nehmen ja einige Betende ein kleines Licht mit auf ihren geistlichen Gang in den Ostermorgen“, hofft Pastoralreferent Winter auf manche zeichenhaften Wege durch die Aktion. 

St. Georg Heiden
  • www.sankt-georg-heiden.de

    Da sich Christen derzeit nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, schließt sich die Pfarrgemeinde St. Georg einer bistumsweiten Idee an, wie Pfarrer Benedikt Ende mitteilt. Bis zum Mittwoch der Karwoche werden täglich um 19.30 Uhr die Glocken für sieben Minuten läuten. Das Geläut lade zum persönlichen Gebet ein.

    Die Gläubigen seien eingeladen, beim Glockengeläut zum Gebet eine Kerze zu entzünden und diese als Zeichen der Gebetsverbundenheit in ein Fenster zu stellen. Die Pfarrkirche in Heiden ist tagsüber für den privaten Besuch geöffnet. Auf der Homepage der Pfarrei unter http://www.sankt-georg-heiden.de/ werden jeweils dienstags und freitags sowie an den Kar- und Ostertagen vom Seelsorgeteam geistliche Impulse online gestellt.

St. Martin Raesfeld
  • www.stmartin-raesfeld.de

    Die Pfarrgemeinde St. Martin erinnert in einer Mitteilung daran, dass wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit alle öffentlichen Sonn- und Werktagsgottesdienste abgesagt sind. Daher verweist die Gemeinde auf eine Auswahl von katholischen Gottesdiensten, die im Fernsehen, im Radio und im Internet ausgestrahlt werden und die empfehlenswert seien.
    Eine Übersicht über alle Angebote finden Interessierte im Internet unter domradio.de und kirche.tv sowie unter www.bistum-muenster.de/seelsorge-corona.

St. Heinrich Reken
  • Glockenläuten lädt zum Beten ein

    Die Rekener Kirchenglocken läuten bis Mittwoch, 8. April, täglich um 19.30 Uhr. Das teilt die Küsterin der Kirche St. Heinrich, Maria Bödder-Kemper, mit. Das Geläut lade zum persönlichen Gebet ein und solle – über alle räumliche Trennung hinaus – ein Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein, heißt es. Das tägliche Glockenläuten um 19.30 Uhr in Coronavirus-Zeiten sei eine Idee des Bistums Köln gewesen, der man sich beim Bistum Münster angeschlossen habe. Bödder-Kemper schreibt, dass die Kirchen nach Möglichkeit weiter zum persönlichen Gebet geöffnet blieben. Die Küsterin weist ferner darauf hin, dass die Osterkerze den ganzen Tag lang in der St.-Heinrich-Kirche brennt.

St. Peter und Paul Velen / Ramsdorf / Hochmoor
  • Die Pfarrgemeinde St. Peter und Paul möchte Gläubigen auch für Zuhause Informationen und geistliche Impulse zur Verfügung stellen. Das teilt sie in den Pfarrnachrichten mit. Seit dieser Woche wird täglich ein geistlicher Impuls zur Verfügung stehen.
    Bei Interesse sollte eine E-Mail an stpeterundpaul-velen@bistum-muenster.de gesendet werden. In Form eines Newsletters werde der Impuls im Sinne von Online-Exerzitien täglich versendet, teilt die Gemeinde mit.
    Die Verantwortlichen der Pfarrgemeinde haben am Wochenende zudem einen Youtube-Kanal eingerichtet, über den sonntags unter anderem Gottesdienste übertragen werden können. Die Pfarrbüros in Velen und Ramsdorf sind geschlossen aber telefonisch unter 02863/4365 (Velen) und 02863/5275 (Ramsdorf). erreichbar.

St. Pankratius - St. Marien Gescher
  • Glockengeläut täglich um 19.30 Uhr, Fürbittbuch und Gottesdienst im Internet

    In den aktuellen Pfarrnachrichten wendet sich Pfarrer Hendrik Wenning vor dem Hintergrund der Corona-Krise an alle Gemeindemitglieder. Er schreibt: „Zeichen der Hoffnung soll sein, dass unsere Pfarrkirche und die Antoniuskapelle als Ort des Gebetes geöffnet bleiben. Außerdem feiern die Priester täglich die heilige Messe stellvertretend für die Gemeinde und beten in der Stille für die Menschen unserer Stadt. Unsere Seelsorger bieten Telefonsprechstunden in der Zeit von 9 bis 12 Uhr an. In seelsorglichen Anliegen (z. B. Krankensalbung, Sterbefall oder persönliche Notsituation) ist jederzeit ein Priester unter der Telefonnummer 878 96 10 zu erreichen. Das Pfarrbüro bleibt geöffnet und ist telefonisch unter 878 960 oder per E-Mail zu erreichen. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, müssen die Trauungen und Taufen, so wie alle öffentlichen Gottesdienste (einschließlich aller Feierlichkeiten in der heiligen Woche), bis vorerst 19. April im gesamten Bistum abgesagt werden. Sobald wieder die Möglichkeit besteht, Gottesdienste zu halten, werden die Geistlichen mit höchster Flexibilität bereit stehen, um die jeweiligen Feiern nachzuholen. Inwieweit die Erstkommunion-Feiern und die Firmung stattfinden können, wird durch entsprechende Entscheidungen der Landes- beziehungsweise Bundesregierung geregelt werden. Leider müssen auch in Bezug auf Beisetzungen strenge Hygiene- und Schutzmaßnahmen umgesetzt werden. Trauergottesdienste und Beerdigungen werden nur im allerengsten Familienkreis (bislang maximal 20 Personen) und unter freiem Himmel gefeiert. Auch dies geschieht auf bischöfliche Anweisung und in enger Absprache mit der Stadt Gescher. Unsere Pfarr- und Jugendheime sind geschlossen; ebenso die Stadtbücherei St. Pankratius, das Bunte Haus, der Babykorb und das Kaufhaus No 10. Alle Veranstaltungen der Pfarrgemeinde gelten bis auf Weiteres als abgesagt. Da sich die Menschen derzeit nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, schließen wir uns im Bistum Münster einer Idee aus dem Erzbistum Köln an. Bis zum Mittwoch der Karwoche läuten täglich um 19.30 Uhr Glocken. Außerdem werden die Glocken zu den Messen, die die Priester stellvertretend für die Gemeinde feiern, geläutet werden. Wir laden Sie ein, dann einen Moment inne zu halten, vielleicht ein Gebet zu sprechen oder das Kreuzzeichen zu machen. Auf diese Weise erhalten wir unsere geistliche Gemeinschaft auch in dieser Zeit aufrecht. “Wer ein Anliegen habe, könne es gerne in das Fürbittbuch in der Pankratius-Kirche schreiben. Die Priester würden die Bitten mit in den Gottesdienst nehmen und diese „in der Eucharistie-Feier vor Gott bringen“, heißt es. Am Sonntag soll auf der Internetseite der Pfarrgemeinde http://www.kath-gescher.de/ ein Mitschnitt des Sonntagsgottesdienstes veröffentlicht werden.

St. Mariä Himmelfahrt Ahaus / Alstätte
  • Jeden Abend um 19.30 Uhr werden wir die Glocken läuten als Zeichen der Solidarität.

    Rundfunk
    Pfarrer Stefan Jürgens spricht vom 30. März bis zum 04. April die Morgenandachten in WDR 5 (um 6.55 Uhr) und in WDR 3 (um 7.50 Uhr). Darin denkt er über die Seelsorge in Corona-Zeiten nach. Es geht um das persönliche Gebet, um die Regeln des Zusammenlebens, die absichtslose Nächstenliebe, den erschwerten Begräbnisdienst sowie darum, wie man angesichts der Ewigkeitshoffnung schon jetzt mit Zuversicht leben kann.

    Blog „Der Landpfarrer“
    Normalerweise ist sein Tag, wie der vieler anderer Pfarrer auch, eng durchgetaktet:
    Gottesdienste müssen vorbereitet und gefeiert werden, Gremien besucht und Organisationsfragen geklärt werden.
    Das ist plötzlich alles vorbei – damit sich das Corona-Virus nicht ungehindert verbreiten kann, ist auch das Gemeindeleben beinahe vollständig zum Erliegen gekommen. Taufen und Hochzeiten werden verschoben, die Vorbereitung auf die Erstkommunion fällt aus, und selbst Besuche in Altenheimen oder Krankenhäusern dürfen momentan nicht sein. „Vorher ist man tatsächlich von Termin zu Termin gehetzt“, sagt Pfarrer Stefan Jürgens. Von denen es alleine dadurch schon reichlich gab, dass insgesamt fünf Kirchen in Ahaus, Graes, Ottenstein und eben Alstätte in seinem Verantwortungsbereich liegen.
    Lediglich die Krisenstäbe, die in jeder der Pfarrgemeinden gebildet wurden, tagen noch regelmäßig – allerdings per Telefon oder Internet. Die fehlenden persönlichen Begegnungen sind das, was Pfarrer Jürgens derzeit am meisten fehlt: „Sie sind doch eigentlich das Pfund, mit dem die Kirche wuchern kann.“
    Normalerweise gehörten Kontakte untereinander zum Alltag in der Gemeinde – entsprechend heftig sei jetzt die „Schockstarre“ durch die Regelungen, die derzeit notwendig sind. Stefan Jürgens nutzt die neu gewonnene Zeit, um wenigstens übers Telefon Kontakte zu pflegen. „Ich kann mich endlich bei Leuten, mit denen ich schon lange mal wieder sprechen wollte, melden.“ Ganz auf seine geistlichen Aufgaben will der Pfarrer aber in Zeiten abgesagter Gottesdienste und Gemeindetreffen nicht verzichten. Deshalb hat er seinen Blog „Der Landpfarrer“ wieder reaktiviert. Die täglichen Beiträge dort sollen vor allem eine Anleitung zum direkten Gespräch mit Gott sein – deshalb nennt er sie die „kleine Gebetsschule“. (hier geht's zur Gebetsschule).„Das Beten auf der Bettkante geht immer. Es ist spirituell auch viel grundlegender als das Beten in der Kirchenbank“, findet Stefan Jürgens. Auch wenn die Reaktivierung seines Blogs durchaus mit der Coronakrise zusammenhängt: Von verzweifelten Bittgebeten hält er nichts. „Wenn nur die Not das Beten lehrt, ist das eine sehr naive Form von Glauben.“ Obwohl Jürgens einiges an Kameraerfahrung hat – schließlich war er einige Jahre lang einer derjenigen, die das „Wort zum Sonntag“ in der ARD sprachen – will er es diesmal beim Schreiben lassen. „Ich bin kein klassischer Youtuber – das machen andere besser.“ derlandpfarrer.blogspot.com

    Corona-Krise bietet Chance auf mehr Gemeinsinn (MünsterlandZeitung 30.03.2020)
    Wie sehr die katholische Kirchengemeinde von der Corona-Krise betroffen ist und wie es um die Job-Sicherheit der Mitarbeiter bestellt ist, das berichtet Pfarrer Stefan Jürgens im Interview.
    Pfarrer Jürgens, ihr erstes Fazit nach 100 Tagen im Amt könnten Sie sich in Zeiten der Corona-Krise sicher schöner vorstellen. Wie stark ist aktuell das kirchliche Leben in Ahaus eingeschränkt?
    Das kirchliche Leben ist einerseits stark eingeschränkt. Wie alle öffentlichen Veranstaltungen, sind auch Gottesdienste bis zum 19. April verboten. Um die Ansteckungsgefahr zu mindern, sind alle weiteren sozialen Kontakte reduziert worden. Seelsorge lebt aber von der persönlichen Begegnung. Andererseits: Über die Medien und übers Telefon ist einiges an Kommunikation möglich. Viele
    Menschen beten und tun Gutes, manchmal auch durch Verzicht. Also ist Kirche auch jetzt lebendig.
    Sind die Kirchen komplett geschlossen?
    Nein. Alle Kirchen sind geöffnet, es kommen auch sehr viele Beterinnen und Beter, selbstverständlich einzeln und mit Abstand zueinander. Den ganzen Tag brennen viele Kerzen, jeden Abend läuten die Glocken.
    Wie stark sind sie als Pfarrer eingeschränkt?
    Dass es keine Messfeiern gibt, tut mir in der Seele weh. Denn das ist für mich die Mitte meines Dienstes als Priester. Dennoch habe ich derzeit den ganzen Tag gut zu tun. Ich pflege Kontakte, rufe jeden Tag Menschen an, schreibe meinen Internet-Blog mit der kleinen Gebetsschule, nehme Morgenandachten im WDR auf. Mit einigen Mitarbeitern gibt es regelmäßige Treffen, damit wenigstens eine kirchliche Task-Force wichtige und dringende Dinge regeln kann. Die Mitarbeiterinnen in den Pfarrbüros arbeiten fleißig und sind telefonisch erreichbar.
    Gerade als Pfarrer hat man mit Menschen zu tun. Wie sehr belastet Sie die aktuelle seelsorgerische Ausnahmesituation?
    Die meisten Menschen gehen mit der Situation sehr verständnisvoll, ruhig und verantwortlich um. Bei allen Gesprächen ist Corona das bestimmende Thema; es gibt Sorgen und Ängste, aber auch ein hohes Potenzial an Mitmenschlichkeit.
    Wie sieht Ihr aktueller Tagesablauf als Pfarrer aus?
    Die Messe fehlt mir doch sehr, auch der persönliche Kontakt zu vielen Menschen, zu den Leitungsgremien, den sozialen Einrichtungen, Kindergärten und Schulen. Dennoch: Ich bete und meditiere wie sonst auch, führe viele Telefongespräche, stimme mich mit Mitarbeitern ab, schreibe deutlich mehr E-Mails als sonst, bereite schon mal Veranstaltungen vor, die in weiter Ferne liegen.
    Die Kirche beschäftigt auch in Ahaus Mitarbeiter. Wie sicher sind die Jobs der kirchlich Beschäftigten?
    Die Jobs – wir sprechen von einer Dienstgemeinschaft mit Mitarbeitern – sind sicher. Denn in unseren Kindergärten, sozialen Einrichtungen und Kirchen wird das Leben nach der Corona-Krise weitergehen. Die Menschen, für die wir da sein möchten, sind ja nicht weg, sie brauchen weiterhin Unterstützung und Begleitung.
    Wird es durch die Corona-Krise für die Kirche Finanzprobleme geben?
    Auf lange Sicht bestimmt. Die Kirchensteuer richtet sich nach der Einkommensteuer, also nach der wirtschaftlichen Lage insgesamt. Geht es der Wirtschaft gut, ist die Kirchensteuer noch auskömmlich, gibt es hingegen wirtschaftliche Probleme, hat auch die Kirche weniger Geld zur Verfügung. Das meiste der Kirchensteuereinnahmen ist fürs Personal, das sollte man dabei immer mit bedenken.
    Oft heißt es, in jeder Krise liegt auch eine Chance – zum Beispiel sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Was wäre das aus Ihrer Sicht?
    Die Chance besteht darin, dass wir mehr Gemeinsinn entwickeln, weniger egoistisch sind, stattdessen aufeinander Rücksicht nehmen.
    Der neokapitalistische Machbarkeitswahn ist definitiv an sein Ende gekommen, wir haben eben nicht alles in der Hand, wir sind als Menschen eine Schicksalsgemeinschaft und müssen besser zusammenhalten. Im besten Fall werden wir nach der Corona-Krise auch den Klimawandel mit mehr Verantwortung angehen und die Flüchtlinge an Europas Grenzen endlich wie Menschen behandeln.
    Wie digital sind Sie, wie digital sind die Ahauser Kirchengemeinden?
    Ich bin kein Technik-Freak, aber ein bodenständiger Anwender. So versuche ich, über soziale Medien in Kontakt zu bleiben. Auch die Homepages werden möglichst aktuell gehalten. Im Moment versuchen wir, wenigstens die Hauptgottesdienste online zu streamen. Hier gibt es schon viele Angebote, aber eben noch nicht aus Ahaus und Alstätte-Ottenstein. Unsere Kirchenmusiker sind bereits sehr kreativ und stellen manchen musikalischen Moment ins Netz.
    Es gibt aktuell in vielen Gemeinden Online-Gottesdienste, zu denen sich mehr Personen zuschalten, als wohl in der Kirche Platz genommen hätten. Sollten solche Angebote nach der Corona-Krise aufrechterhalten werden?
    Es gibt gerade in Krisenzeiten eine erhöhte Sensibilität für Geistiges und Geistliches. Menschen spüren: Wo wir am Ende sind, macht Gott einen Anfang. Er verlässt uns nicht, sondern geht alle Wege mit. Wenn bei uns in Ahaus die Webcam installiert ist, werden auch wir weiterhin Gottesdienste online streamen, aber dann werden hoffentlich die meisten Mitfeiernden in der Kirche sein und nicht am
    Bildschirm.
    Wie können Sie gerade die älteren Menschen erreichen, die nicht so online-affin sind?
    Das ist gar nicht so einfach. Wer sich digital schwer tut, ist leider gesellschaftlich etwas abgehängt, denn das Bedienen eines Computers gehört mittlerweile zur Allgemeinbildung. Wer nicht online-affin ist, darf aber gerne in den Pfarrbüros anrufen, es wird sich eine Seelsorgerin oder ein Seelsorger telefonisch melden und nach der Corona-Krise auch zum Gespräche einladen. Außerdem gibt es noch allerhand Drucksachen aus unseren beiden Pfarrgemeinden.


St. Brictius Schöppingen
  • Das hätte sich Thomas Diedershagen vor ein paar Wochen auch nicht träumen lassen. Der Pfarrer der Kirchengemeinde St. Brictius hält seine erste Ansprache für das Videoportal Youtube. Er wende sich in „eher ungewöhnlicher Weise“ an die Gemeinde, beginnt Diedershagen seine Rede. Stimmt. Doch in Zeiten der Corona-Pandemie sucht auch die Kirche neue Wege, um mit den Gläubigen in Kontakt zu bleiben.
    Sechs Minuten und 40 Sekunden spricht Diedershagen, der mit einem Gebet endet. Der Geistliche steht vor dem Altar, auf dem einzig zwei brennende Kerzen stehen. Im Hintergrund ist das Altarbild zu sehen. Uwe van de Loo, Küster in Eggerode, nimmt die Ansprache mit seinem Smartphone auf. Später wird der Beitrag dann bei Youtube hochgeladen.
    „Gedanken von hier“
    Die Menschen seien sehr heimatverbunden, so Pfarrer Diedershagen. Sie freuten sich, „Gedanken von hier zu hören“ und nicht nur aus dem Fernsehen und Radio von weiter weg. Besonders am Donnerstag und Freitag der vorletzten Woche habe sein Telefon kaum stillgestanden. Die Menschen hätten einfach das Bedürfnis gehabt, mitzuteilen, wie sie die Situation empfänden, so der Pfarrer.
    Viele seien verunsichert, wie es und wie lange es weitergeht. Zudem hätten Menschen auch Existenzängste, denn sie wüssten nicht, wie sicher der Arbeitsplatz sei, so Thomas Diedershagen. Da sei es gut, dass es die kirchlichen Strukturen gebe. „Die Menschen können sich vernetzen und müssen nicht erst die ganze Logistik ins Leben rufen.“


    Mit dem eigenen Youtube-Kanal und einem Whats-App-Broadcast reagiert die Kirchengemeinde auf die Schließung der Kirchen. Unsere Pastoralreferentin Stefanie Eißing veröffentlicht einmal täglich einen Denkanstoß oder Impuls per WhatsApp. Wenn Sie gerne daran teilnehmen möchten, schreiben Sie eine WhatsApp Nachricht an Frau Eißing 01573 4668671.So versuchen Diedershagen und das Pfarrei-Team Nähe zu den Gläubigen zu halten. Die Idee zu den beiden Kommunikationswegen hatte Pastoralreferentin Stefanie Eißing.
    Mit seinen Youtube-Beiträgen möchte Thomas Diedershagen die Menschen ermutigen und Denkenanstöße geben. „Was kann ich tun? Kann ich überhaupt etwas tun?“, sagt Diedershagen. Er bittet die Mitbürger in dieser außergewöhnlichen Zeit, sich Gedanken zu machen, „wen kann ich anrufen. Wer braucht ein Gespräch.“ Dadurch werde Menschen, die im Augenblick sonst keine oder kaum sozialen Kontakte haben können, geholfen. Gerade psychisch labile Menschen „kreisen um sich herum und sind nur mit sich selbst konfrontiert“. Hier könne schon ein Telefonat hilfreich sein.
    „Wir sind jetzt in der experimentellen Phase“, sagt Uwe van Loo. Sie wüssten nicht, ob und wie die neuen Kanäle angenommen werden. Eventuell will die Kirchengemeinde auch die Kar- und Osterliturgie als Live-Stream im Internet anbieten. „Die Frage ist, ob sich das technisch umsetzen lässt“, sagt Uwe van de Loo.
    Thomas Diedershagen hat sich keinen festen Rhythmus für Youtube-Beiträge vorgenommen. Er kann sich entsprechende Beiträge „alle paar Tage“ vorstellen. Das hätte er sich vor ein paar Wochen nicht träumen lassen. 

Heilig-Kreuz Heek
  • Spiritueller Impuls per WhatsApp
    Die Corona-Krise macht auch keinen Halt vor dem Miteinander in der Gemeinde Heilig Kreuz. Alle Gottesdienste sind bis auf
    Weiteres abgesagt. Taufen und Hochzeiten werden verschoben. Beerdigungen finden nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen
    statt. Doch es gibt auch gute Nachrichten – den spirituellen Impuls per WhatsApp aufs Handy. Und das Interesse ist schon jetzt riesig.
    „Ich bin selbst ein wenig überrascht, wie super die Sache angelaufen ist“, so Pastoralreferentin Mechtild Sicking. 193 Abonnenten zählte sie bereits am Dienstag (17. März). Wohlgemerkt: Auf das Angebot hatte die
    Pastoralreferentin erst am Abend zuvor unter anderem über Facebook aufmerksam gemacht.
    Guter Start in den Tag
    Und was mit „spirituellen Impuls“ vielleicht abgehoben klingt, ist etwas ganz Bodenständiges. Etwas, das am Morgen ein Lächeln ins Gesicht der Leser zaubern
    soll. So umschreibt es Mechtild Sicking. „Es geht darum, dass in Zeiten der Corona-Krise die Menschen nicht jeden Morgen daran als erstes denken müssen,
    sondern mit etwas Schönem in den Tag starten.“
    Dabei sind die Texte kleine, einfache Geschichten, die in der aktuellen Situation Mut machen sollen. Viele Abonnenten, so berichtet es
    die Pastroalreferentin, hätten ihr bereits die Rückmeldung gegeben, dass sie die Texte ihren Eltern jeden Morgen vorlesen. Also jenen
    Menschen, die altersbedingt nicht so mit der Technik vertraut sind. „Das scheint also wunderbar zu klappen“, so Mechtild Sicking.
    Der „richtige“ Zeitpunkt
    Die Idee als solche existiere schon länger in den Köpfen des kleinen Seelsorgeteams der Gemeinde Heilig Kreuz. Nur zur Umsetzung kam es noch nicht. Bis
    jetzt. „Für uns war klar, dass genau jetzt dafür der richtige Zeitpunkt ist.“ Und die Zahlen geben dem Team schon jetzt recht. „Wir freuen uns über jeden, der
    sich anmeldet“, so die Pastoralreferentin. Wie das geht? Einfach das Wort IMPULS als Nachricht (SMS/Whatsapp) an die Telefonnummer (0157) 38413091
    von Mechtild Sicking schicken.
    Zusätzlich arbeite das Team aktuell an einer Lösung, wie die Seelsorge zu Zeiten der Corona-Pandemie aufrecht erhalten werden kann.
    Denn Hausbesuche, wie sonst üblich, können derzeit nicht durchgeführt werden. „Viele der Menschen, mit denen wir zu tun haben,
    gehören zur Risikogruppe. Wer will da die Verantwortung tragen?“, erklärt Mechtild Sicking. „Wir werden da aber eine Lösung
    finden.“

St. Otger Stadtlohn
  • Online Angebote der Pfarrei

    Liebe Gemeindemitglieder auch wenn in dieser Zeit alle Gottesdienste und Veranstaltungen ausfallen müssen, möchten wir Ihnen doch Angebote für das persönliche geistliche Leben machen. Unter "Neues + Termine" werden vielfältige Angebote gebündelt. An weiteren Angeboten arbeiten wir.
    Wir bieten einen Sonntagsgottesdienst online an. Auf diese Weise wollen wir ermöglichen, dass trotz Distanz die Verbundenheit im Glauben innerhalb des Gottesdienstes gefeiert werden kann.

    So werden wir zum Beispiel jeden Tag einen Tagesimpuls ausgehend vom Tagesevangelium anbieten. Dieser Tagesimpuls liegt in der Pfarrkirche St. Otger zur Mitnahme bereit oder auch hier auf der Homepage.

    Glockengeläut

    Jeden Tag bis zum Mittwoch der Karwoche wollen wir um 19.30 Uhr mit dem Glockengeläut zum persönlichen Gebet einladen. Jeder darf sich eingeladen fühlen zuhause ein Gebet zu sprechen und sich so - trotz aller räumlichen Trennung - als große Gebetsgemeinschaft zu erfahren.


    Der Glaube als Anker (Artikel aus der MünsterlandZeitung v. 23.03.2020)
    Das neuartige Coronavirus stellt auch die Kirchengemeinden vor Herausforderungen. Jürgen Lürwer, Dechant in St. Otger Stadtlohn, sieht aber auch Chancen, die sich aus der Corona-Krise ergeben.

    Die Kirchen sind weiter geöffnet, doch Gottesdienste wurden auch in Stadtlohn wegen des neuartigen Coronavirus bis auf Weiteres abgesagt. Im Gespräch erklärt Jürgen Lürwer, Dechant der Kirchengemeinde St. Otger, wie man seinen Glauben trotzdem praktizieren kann.
     Herr Lürwer, was ist das für ein Gefühl, wenn am Wochenende Ihre Kirche menschenleer bleibt?
    Ein ungewöhnliches Gefühl auf alle Fälle. Wie viele andere vermisse ich das gemeinsame Feiern eines Gottesdienstes.
     Wie kann man in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Krise seinen Glauben praktizieren? 
    Jeder ist nun selbst gefordert. Ohne festen Termin am Samstag oder Sonntag muss man sich aufraffen. Zum Beispiel für ein stilles Gebet oder ein Innehalten im Familienkreis. Wir als Kirchengemeinde versuchen, dabei zu helfen.
    Inwiefern?
    Auf unserer Homepage veröffentlichen wir jeden Tag einen geistlichen Impuls. Außerdem läuten im ganzen Bistum Münster jeden Abend um 19.30 Uhr für 15 Minuten die Glocken. Damit möchten wir den Mitgliedern unserer Gemeinde zeigen, dass sie auch in dieser schwereren Zeit nicht allein sind und ihnen eine Hilfestellung geben. Das Alleinsein ist auf Dauer sehr anstrengend. Obwohl die Leute nicht vor die Haustür gehen sollen, haben sie aber eine innere Freiheit. Das sollte sich jeder vor Augen führen. Gottvertrauen ist wichtiger denn je.
    Nicht einfach bei einem quasi unsichtbaren Gegner wie dem Coronavirus...
    Das macht die ganze Situation zugegeben noch schwerer. Das Virus kann überall hin, aber ist nicht wirklich greifbar. Deshalb tun sich, glaube ich, einige auch so schwer, die Schutzmaßnahmen zu befolgen. Ich würde mir wünschen, dass die Menschen im Glauben ein Stück Halt sehen. Wir können Gott alles anvertrauen, das uns gerade bewegt. Der Glaube ist in zu allen Zeiten ein Anker im Leben. 
    Sehen Sie in der gegenwärtigen Krise auch eine Chance? Schließlich wird uns vor Augen geführt, dass wir vieles für selbstverständlich nehmen, das nicht selbstverständlich ist.
    Ich könnte mir vorstellen, dass die Menschen nach der Krise dankbarer und demütiger sind. Vielleicht lernen wir dadurch, die Fülle des Lebens wieder mehr zu schätzen. Vor allem sollte in dieser Zeit klar werden: Wir können uns nicht alles kaufen. Vieles wird uns einfach geschenkt – vor allem von Gott.
    Homeoffice, Videokonferenzen, Bestellung beim örtlichen Restaurant per Mausklick: Aus der Not entstehen gerade viele digitale Lösungen. Wie sieht es bei der Kirche aus?
    Auch wir als Gemeinde entwickeln uns in diesem Bereich gerade weiter. Die Sonntagsmesse zeichnen wir mittlerweile per Video auf. Sie ist dann im Nachgang über unsere Homepage  abrufbar. Damit kann man vielleicht Menschen abholen, die sonst nicht in die Kirche kommen würden. Aber wie gesagt: Wir können nur das Angebot schaffen. Am Ende muss jeder selbst entscheiden, ob er sich die Zeit dafür nimmt.
    Wie hat sich durch die Ausbreitung des Coronavirus eigentlich Ihr Alltag verändert?
    Die ersten Tage waren davon bestimmt, im Krisenmodus zu arbeiten. Viele Dinge mussten organisiert, umgeplant oder abgesagt werden. Es ist gerade total ungewohnt, wie ruhig es im Pfarrhaus zugeht. Andere Dinge, wie die Krankensalbung, finden aber wie gewohnt statt.
    Bei der Beerdigungsfeiern gibt es hingegen mittlerweile klare Anordnungen...
    Die aktuellen Umstände sorgen leider für große Einschränkungen bei den Trauerfamilien. Wenn auf einer Beerdigung nur noch die nächsten Angehörigen anwesend sein dürfen und nicht jeder Abschied nehmen kann, ist das sehr schwer. Denn im gemeinsamen Trauern finden viele Menschen ein wenig Trost. Durch den Besuch einer Beerdigung zeigen sie auch: Er oder sie hat mir etwas bedeutet. Anders als bei Taufen oder Hochzeiten haben wir allerdings keine Chance, eine Beerdigung auf die Zeit nach der Corona-Krise zu verschieben.

     

     

     

St. Vitus und St. Jakobus Südlohn / Oeding
  • http://www.kath-kirche-suedlohn.de/

    Glocken beben Gebetsimpulse
    Die Seelsorger aus der Kirchengemeinde St. Vitus und St. Jakobus werden zu jedem Sonntag und zu den Kar- und Osterfeiertagen sowie zum Weißen Sonntag einen Gebetsimpuls vorbereiten, der auf der Homepage der Gemeinde zu finden ist. Weil gemeinsame Messen der Gemeinde nicht möglich sind, feiern Pfarrer Stefan Scho und Pater Raju jeden Morgen um 8.30 Uhr eine Messe in der leeren Kirche. Um 9 Uhr und um 19.30 Uhr läuten an beiden Kirchen die Glocken und regen zum Gebet an. www.kath-kirche-suedlohn.de

     

     

St. Georg Vreden
  • Große Änderungen im Pfarrbetrieb

    Wegen der Corona-Krise fallen in St. Georg alle Eucharistiefeiern, Werktagsgottesdienste und andere Gottesdienstformen bis
    auf Weiteres aus. Gleiches gilt für Veranstaltungen jeglicher Art. Taufen, Trauungen und Ehejubiläen müssen ebenfalls verschoben
    werden. Wo dies nicht möglich ist, kann eine Feier nur im engsten Kreisen begangen werden (bis maximal 20 Personen). Die
    Pfarrbüros sind ausschließlich über Tel. (02564) 88 38 10 oder per E-Mail erreichbar. Beisetzungen können momentan nur im
    kleinsten Familienkreis stattfinden. Der Kirchraum kann weiterhin für einen Moment der Stille oder für das Anzünden einer Kerze
    genutzt werden. Die Seelsorger sind auch weiterhin für ein Gespräch erreichbar. Die Priester feiern weiterhin die Messe unter
    Ausschluss der Öffentlichkeit. Das Bistum Münster überträgt täglich um 8 Uhr und um 18 Uhr die Messe auf seiner Homepage www.bistumm-muenster.de
    Sonntags feiert Bischof Felix Genn die Messe um 11 Uhr im St.-Paulus-Dom, die ebenfalls übertragen wird. Kurzfristige Änderungen
    werden über die Tagespresse, Aushänge in den Kirchen und Social-Media-Kanäle bekanntgegeben.

    Hier geht es zu unserer Homepage

    Einkaufsservice der Messdiener

    Auch die Messdiener St. Georg möchten in der Corona-Krise ihren Beitrag leisten und haben einen Einkaufsservice für Risikogruppen eingerichtet. Interessierte können sich bei den Messdienern telefonisch melden. Die Messdiener nehmen Name, Adresse und Telefonnummer des Anrufers auf. Die Einkaufsliste können die Anrufer an einem vorher vereinbarten Ort ablegen, sodass der Einkäufer diese abholen kann. Geliefert wird anschließend mit ausreichend Abstand, indem der Einkäufer die Einkäufe auf der Türmatte ablegt. Die Messdiener weisen darauf hin, dass nur Einkäufe bis zu einem Wert von 30 Euro getätigt werden können. Interessierte sollten außerdem bedenken, dass in einigen Fällen die Einkaufsliste nicht vollständig abgearbeitet werden kann, da einige Artikel nicht verfügbar sein könnten. Eine Bezahlung kann nur in bar erfolgen.

     

     

     

     

St. Antonius Gronau / St. Agatha Epe
  • Bis Mittwoch der Karwoche Glockenläuten als verbindendes Zeichen

    Da sich die Menschen derzeit nicht mehr zu Gottesdiensten versammeln können, schließt sich die
    Pfarrgemeinden St. Antonius Gronau und St. Agatha Epe einer Idee aus dem Erzbistum Köln an. Bis zum Mittwoch der Karwoche läuten täglich um 19.30 Uhr im Bistum Münster – somit auch in Gronau und Epe – die Glocken. Das Geläut lädt zum persönlichen Gebet ein und soll – über alle räumliche Trennung hinaus – ein Zeichen einer bleibenden Gebetsgemeinschaft sein. Die Pfarrei St. Agatha weist darauf hin, dass die Agatha- und die Georg-Kirche tagsüber zum Besuch und zum Gebet geöffnet sind.
    In der Agatha-Kirche liegt vor dem Altar ein Fürbittbuch aus, in dem die Besucher ihre Anliegen, Fürbitten und Gebete eintragen können. Das Seelsorgeteam von St. Agatha nimmt die Gebetsanliegen dann mit ins Gebet.

St. Agatha Epe
  • Ostern-Aktion „Es werde Licht!“ in St. Agatha Epe

    Epe - Da das Aussetzen der öffentlichen Gottesdienste aufgrund der Corona-Pandemie auch noch zu Ostern andauern wird, hat sich das Seelsorgeteam von St. Agatha eine Idee aufgegriffen, um das Osterlicht der Osternacht an die Gläubigen zu verteilen. Nach der Feier des Gottesdienstes der Osternacht am Karsamstag (11. April), die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, bringt das Seelsorgeteam das Licht der Osterkerze in die Haushalte der Gemeinde. Dazu sollten Interessierte am Karsamstagabend eine Laterne mit einer Kerze vor die Haustür stellen, die dann vom Seelsorgeteam entzündet wird, falls es die staatlichen Maßnahmen zulassen. So möchte die Gemeinde St. Agatha ihren Mitgliedern ein Hoffnungslicht in dieser für viele dunklen Zeit schenken.
    Wer das Osterlicht haben möchte, kann sich bis zum 5. April im Pfarrbüro,'(02565 93260), per Mail (stagatha-epe@bistum-muenster.de), per Post über den Briefkasten des Pfarrbüros, Kirchplatz 3, oder per Whats­Aapp bei Pastoralreferentin Anne Grothe,'01511 5515983, unter Angabe des Namens und der Adresse melden.
    Gesegnete Osterkerzen können in der Agatha-Kirche gegen eine Spende von fünf Euro gekauft werden.

    Paket-Aktion in St. Agatha
    Ostern kommt diesmal nach Hause
    Aufgrund der Corona-Pandemie finden in den Kirchen derzeit keine öffentlichen Gottesdienste statt, dies wird auch noch an den Kar- und Ostertagen so sein.
    Die Seelsorger und Seesorgerinnen von St. Agatha sind darüber genauso traurig wie viele Gläubigen.
    Pastoralreferentin Anne Grothe macht dennoch Mut: „Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu, fällt ja wegen der Corona-Krise nicht aus. Der Grund zum Feiern bleibt.“ Das Seelsorgeteam von St. Agatha Epe möchte Ostern in die Häuser bringen und die Gläubigen darin unterstützen, diese besonderen Tage zu Hause zu feiern. Darum verteilt die Pfarrei Osterpakete, in denen Gebete, Bibeltexte und Anregungen für Gründonnerstag, Karfreitag und Ostern zu finden sind und die nach Hause geliefert werden. Diese Pakete gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen. Ein Paket ist für Erwachsene, ein zweites für Familien mit Kindern (etwa bis zum Grundschulalter) konzipiert. Wer so ein Osterpaket haben möchte, kann sich bis zum 31. März unter Angabe des Namens, der Adresse, der Anzahl der
    Personen (Kinder bitte gesondert nennen) und dem Vermerk, welches Modell gewünscht ist, im Pfarrbüro unter'02565 93260 oder per Mail an stagatha-epe@bistum-muenster.de) melden.

St. Georg Bocholt
  • Gottesdienste ohne Besucher (Artikel v. 21.03.2020 BBV)

    Der Laptop steht auf einem Hocker vor dem Altaar, die Lautsprecher sind angeschlossen. Die Pfarrer Matthias Hembrock und Martin Goebel halten ihre Texte bereit. Pastoralreferentin Eva Olejok klatscht in die Hände, ruft "Aufnahme" und los geht`s.Die Orgelmusik hebt an, das Gebet beginnt.
    Jeden Vormittag wird die St.-Georg-Kirche derzeit zum Aufnahmestudio. Ab dem Nachmittag können die Gläubigen dann die Audio- oder Videodatei über die Homepage der Pfarrgemeinde (www.st-georg-bocholt.de) abrufen. Heute Vormittag wird die Heilige Messe gefeiert, begleitet von einer Kamera. Einziges Publikum: Pastoralreferentin und Aufnahmeleiterin Eva Olejok, Küsterin Maria Messing und Organist Werner Hespe. Immer zum Wochenende will die Georgsgemeinde in den kommenden Wochen einen Gottesdienst übertragen, an den anderen Tagen sind überwiegend Audioaufnahmen geplant. "Jetzt ist die Stunde der Digitalisierung", sagt Pfarrer Matthias Hembrock. Mit Glockengeläut beginnen die Beiträge und mit ein paar einleitenden Worten der Pastoralreferentin, die sich um die ganze Technik kümmert. "Beten Sie mit, singen Sie mit, feiern Sie mit", fordert sie die Hörer und Zuschauer auf...

    Gebete und Messen im Netz gebe es inzwischen eine ganze Reihe. Aber es sei für die Bocholter etwas anderes, diese aus der eigenen Pfarrkirche hören und sehen zu können, sagen Hembrock und Olejok. Sie hätten die Erfahrung gemacht, dass viele Bocholter eine besondere Beziehung zur Georgskirche hätten.

    Telefonseelsorge

    Die Gemeinde St. Georg bietet ab sofort eine Telefonseelsorge an. Werktags von 17 bis 20 Uhr stehen zwei Seelsorger unter Tel. 02871/254466 und 02871/254417 für Gespräche zur Verfügung.

     

     

     

Liebfrauen Bocholt
  • Live im Internet

    Die Pfarrei Liebfrauen gibt bekannt, dass bis auf Weiteres alle öffentlichen Gottesdienste ausfallen, auch besondere wie die Fastenpredigten. Am Samstagabend wird um 18 Uhr die Vorabendmesse in der Kapelle der Liebfrauenkirche nicht-öffentlich gefeiert. Die Messe wird jedoch live im Internet auf www.liebfrauen.de/live übertragen.

St.-Franziskus Isselburg
  • Briefkästen für Gebete in den Messen

    Jeden Abend läuten für 15 Minuten die Glocken der St.-Franziskus-Pfarre, um ein Zeichen der Verbundenheit zu setzen und Gläubigen zum gemeinsamen Gebet aufzurufen. Viele Menschen stellen ab 19.30 Uhr eine Kerze oder ein anderes Licht als ein Zeichen der Hoffnung in ein Fenster. Gläubige, die keine Gottesdienste im Fernsehen, Radio oder Internet verfolgen, können in die Briefkästen am Isselburger Pfarrheim, am Pfarrheim an der Werther Straße und der Schüttensteiner Kirche Zettel mit ihren Anliegen werfen, die am Sonntag in den nicht öffentlichen Messfeiern aufgenommen werden. Die Briefkästen werden Samstagvormittag geleert, teilt die Pfarrei mit.

     

     

Kontakt

Kreisdekanat Borken
Johanniterstraße 40-42
46325 Borken
Telefon: 02861 8040-910
Telefax: 02861 8040-901
kd-borken@bistum-muenster.de

Downloads

Schwerpunktthema des Diözesankomitees der Katholiken im Bistum Münster

Logo Bistum Münster