Felix Büter aus Ahaus ist neu im Kirchensteuerrat des Bistums Münster

Felix Büter aus Ahaus ist neues Mitglied im Kirchensteuerrat des Bistums Münster.

Mit Finanz- und Verwaltungsfragen kennt sich Felix Büter bestens aus. Sein Wissen hat der 61-Jährige beruflich viele Jahre in leitender Funktion bei der AOK-Gesundheitskasse und später als Bürgermeister der Stadt Ahaus eingebracht. Im Ruhestand engagiert sich der Familienvater ehrenamtlich – seit mehr als fünf Jahren auch im Kirchenvorstand der Pfarrei St. Mariä Himmelfahrt. Jetzt wählten die Kirchenvorstände aus den Pfarreien im Kreisdekanat Borken ihn in den Kirchensteuerrat des Bistums Münster. Damit ist er Nach-folger von Hermann Bonhoff aus Borken.
Der Kirchensteuerrat berät die Bistumsleitung in den grundlegenden Haushalts- und Finanzfragen. Seine wichtigsten Aufgaben sind die Vorbereitung und die Verabschiedung des jährlichen Haushaltsplanes für das Bistum Münster. Außerdem setzt das 20-köpfige Gremium die „Hebesätze“ für die Kirchensteuer fest, bestimmt also, wie viel Prozent zum Beispiel der Einkommensteuer als Kirchensteuer zu zahlen sind. Zudem genehmigt er die Jahresrechnung und entscheidet über Anträge auf Erlass oder Aufschub der Kirchensteuer.
Felix Büter ist es wichtig, dass Laien Verantwortung in der Kirche übernehmen. „Auch wenn es aufgrund der sinkenden Einnahmen in den nächsten fünf Jahren nicht leicht wird, so möchte ich doch meine Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Bauen, Finanzen und Haushaltsplanung gerne einbringen“, betont er. Bereits im Rahmen seiner Tätigkeiten als Bürgermeister habe er im Bereich Kindertageseinrichtungen und Schulen zahlreiche Kontakte zum Bistum beziehungsweise zum Generalvikariat in Münster gehabt.
Neben seinen Aufgaben im Kirchenvorstand ist Büter zurzeit auch ehrenamtlicher Geschäftsführer der Stiftung St.-Marien-Krankenhaus Ahaus.
Der Finanzexperte verfolgt seit langem die Entwicklung im Bistum Münster und weiß: „In einem immer engeren Rahmen wichtige Aufgaben zu erfüllen, erfordert sparsam zu haushalten, neue Wege zu gehen und zukunftsorientiert zu investieren.“

Foto: privat

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