Theresa Boland geht als Freiwillige des Bistums für ein Jahr nach Ghana

Bildunterschrift: Theresa Boland fliegt Mitte September für ein Jahr nach Ghana, um dort als

Die Kamera, um das Erlebte festzuhalten, hat sie schon parat gelegt. Und auch eine Hängematte für die Pausen muss unbedingt in den Koffer. Theresa Boland bereitet sich nach dem Abitur am August-Vetter-Berufskolleg gerade auf ihr nächstes Abenteuer vor. Für ein Jahr fliegt die 19-jährige Bocholterin am 18. September nach Ghana, um als Freiwillige des Bistums Münster in einem Projekt in der Stadt Jasikan mitzuarbeiten.
Nach der Schule wollte Theresa Boland erst einmal anderes machen als direkt wieder lernen zu müssen. Durch ihr Engagement als Messdienerleiterin und Pfadfinderin in der Pfarrei St. Josef wusste sie von der Möglichkeit, über das Bistum ins Ausland zu gehen. „Ich habe mich beworben – und bin angenommen worden“, erinnert sie sich daran, dass alles sehr schnell ging.
Zusammen mit sechs weiteren Freiwilligen wird die Bocholterin das Lehrerkollegium an einer Schule in Jasikan unterstützen: „Vormittags werden wir den Kindern Nachhilfe in Englisch und Mathematik geben.“ Nach Schulschluss soll es Sport- und Spielangebote geben. Genauere Informationen gibt es für die jungen Erwachsenen aus dem Bistum vor Ort.
Gemeinsam haben sich die Freiwilligen bei Vorbereitungstreffen und mehrtägigen Seminaren in Münster und Berlin intensiv auf den Auslandsaufenthalt vorbereitet: „Wir sind eine tolle Gemeinschaft, in der wir uns aufgehoben und prima betreut fühlen.“ Falls es Probleme gibt, wissen Theresa Boland und ihre Mitstreiter, an wen sie sich wenden können. In der Gruppe haben sie darüber gesprochen, wie bei interkulturellen Konflikten am besten zu reagieren ist und was es in den jeweiligen Ländern an Besonderheiten zu beachten gilt. Alle Situationen ließen sich im Vorfeld sicher nicht durchspielen, doch von den Erfahrungen Ehemaliger können sie profitieren.
Besonders gespannt ist die 19-Jährige auf die vielen neuen Menschen, denen sie in den kommenden Monaten begegnen wird. Und natürlich auf die fremde Kultur. Ob sie mit den anderen Freiwilligen an den Wochenenden und in den Ferien reisen kann, um Land und Leute kennenzulernen, bleibt wegen der Corona-Pandemie abzuwarten. Fest steht für die Bocholterin, dass sie die Monate in Westafrika weiterbringen werden: „Ich kann in dieser Zeit meinen Horizont erweitern.“
Viel gab und gibt es in den Wochen vor der Abreise zu erledigen. Visum und Kreditkarte mussten beantragt werden. Gegen das Corona-Virus sind alle Freiwilligen vor dem Abflug selbstverständlich doppelt geimpft. Angst vor Heimweh hat Theresa Boland nicht. „Wir werden bestimmt so viel erleben, dass wir keine Zeit für trübe Gedanken haben“, vermutet sie. Trotzdem wird sie ihre Familie und Freunde vermissen: Aber dank Skype, Whatsapp und anderen Kommunikationsplattformen lässt sich heute auch über tausende Kilometer ganz einfach der Kontakt halten.
Informationen zum Freiwilligendienst im Bistum Münster gibt es im Internet unter www.msfreiwillig.
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Foto: privat

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