Weihbischof Dr. Hegge eröffnet Ostergarten in Schöppingen

Weihbischof Dr. Christoph Hegge eröffnete am Samstag, 6. April den Ostergarten in Schöppingen. Mit den Messdienern und Bürgermeister Franz-Josef Franzbach gab es am Ende ein Foto für die Herz-Galerie.

Weihbischof Dr. Christoph Hegge war voll des Lobes: „Was Sie auf die Beine gestellt haben, das ist großartig.“ Und weil er auch vom zweiten Ostergarten, den die Schöppinger Pfarrei St. Brictius nach 2016 erneut in der Kulturhalle „Kraftwerk“ des Künstlerdorfes aufgebaut hat, so begeistert ist, hat er bei der Eröffnung am Samstag, 6. April, versprochen, ordentlich Werbung für das Projekt zu machen. „Hier wird uns vor Augen geführt, dass es an Ostern um das zentrale Ereignis unseres Glaubens geht“, sagte Weihbischof Hegge, bevor ihn Pfarrer Thomas Diedershagen bei einem Rundgang begleitete.
Wie ein roter Faden zieht sich die „Liebe“ als zentrales Thema des Ostergartens durch die einzelnen Räume. Dabei hat sich das Organisationsteam dieses Mal auf Texte aus dem Johannes-Evangelium konzentriert. Besonders beeindruckte den Weihbischof das mit Rosen geschmückte Kreuz: „Sie zeigen damit, dass die Liebe stärker ist als der Tod, die Liebe durchbricht den Tod.“
Im Ostergarten werden die biblischen Ereignisse ins Heute transportiert: Bilder von Jugendlichen, die unter Spott, dem Mobbing ihrer Mitschüler leiden, spiegeln dabei aktuelle gesellschaftliche Probleme wider. Bekanntes aufzugreifen, das gehört genauso zum Konzept wie das Erklären und das interaktive Erleben. Die Besucher durchleben die Leidensgeschichte Jesu multimedial. Sie spüren den Zweifel und die Angst, die Trauer am Kreuz, aber auch das Licht, die Wärme und die Freude an der Auferstehung. „Das Wort soll nicht nur in den Kopf, sondern bis in Herz dringen“, wünscht sich Diedershagen, dass die Darstellungen ganz unterschiedliche Emotionen auslösen.
Im letzten, von den Messdienern der Pfarrei St. Brictius, gestalteten Raum können sich die Besucher mit einer Sofortbildkamera fotografieren lassen und sich auf einem großen, knallroten Herz verewigen. Wie schon bei der Erstauflage 2016 haben sich wieder viele Helfer für das Großprojekt engagiert. Firmen stellten Material zur Verfügung, Handwerker packten eifrig mit an und auch der Bauhof der politischen Gemeinde beteiligte sich an den Aufbauarbeiten. Die einzelnen Szenen wurden von verschiedenen Gruppen gestaltet. Mitgemacht haben unter anderem das St.-Antonius-Haus, die Sekundarschule Schöppingen, die Messdiener und Jugendgruppen sowie die Karnevalisten der Kolpingsfamilie. Weit mehr als 200 Ehrenamtliche sind bis Ende April rund um den Ostergarten im Einsatz. Ihnen allen dankte Weihbischof Hegge.
Noch können sich Gruppen und Einzelpersonen für einen Rundgang durch den Ostergarten anmelden. Mehr Informationen dazu gibt es im Internet unter www.ostergarten-schoeppingen.de. Fragen werden am Telefon unter 02555/9979870 beantwortet. Pro Führung können 25 Personen teilnehmen, bis zu 20 Plätze lassen sich im Vorfeld reservieren. Wichtig: Der Ostergarten ist barrierefrei.

Fotos: Bischöflich Pressestelle / Gudrun Niewöhner

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