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    "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. "

    Mt 18,20

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Berufsverband der Mitarbeitenden im Pfarrbüro gründet sich neu

Aus dem Kreis Borken wurde die stellvertretende Vorsitzende Christa Schütz-Roters in ihrem Amt bestätigt. Neu gewählt als Beisitzerin im Vorstand wurde Stefanie Ambaum aus Bocholt.

Über die Gründung des neuen Verbands freuen sich (von links): Dörthe Wagner, Christa Schütz-Roters, Barbara Lenz, Anja Ruffer und Brunhilde Weninger vom Vorstand, Thomas Ruhe vom Bischöflichen Generalvikariat Münster, Pfarrer Bernd Hante, Geistlicher Begleiter des Berufsverbands und Jutta Meinert vom Bischöflichen Generalvikariat Münster. Fotos: Bischöfliche Pressestelle/Thomas Mollen

Der Berufsverband der Pfarrsekretärinnen und -sekretäre (BVPS) im Bistum Münster hat sich am Dienstag (14. November) aufgelöst und unmittelbar danach als „Berufsverband der Mitarbeitenden im Pfarrbüro“ neu gegründet. Hintergrund ist, dass der bisherige Verband nicht im Vereinsregister eingetragen war.

Was das bedeutet, erläuterte die 1. Vorsitzende Anja Ruffer während der Jahreshauptversammlung des „alten“ Verbands: „Wir sind rechtlich nicht abgesichert, sowohl der Vorstand als auch die Mitglieder könnten im Zweifelsfall in Haftung genommen werden.“ Auch das Konto des Verbandes laufe auf ihren privaten Namen. Diesen unsicheren Zustand wollte man nun durch die Neugründung und die bevorstehende Eintragung ins Vereinsregister beenden.

Bei der Vorbereitung und Durchführung wurde der Berufsverband von der Rechtsabteilung des Bistums Münster unterstützt: „Ich habe als Jurist vorher noch kein Projekt begleitet, das ausschließlich positiv war – deswegen freue ich mich besonders, heute hier zu sein“, erläuterte Dr. Laurenz Wilken. Durch die Neugründung und Eintragung beim Registergericht erlange der Verein Rechtsfähigkeit und hafte fortan nur noch mit dem Vereinsvermögen, führte er weiter aus. Es gehe darum, den Vorstand und die Mitglieder zu schützen, die Rechtsfähigkeit stärke aber auch die politische Position des Verbandes im Bistum. Seine Ausführungen schloss er mit der Frage an die Anwesenden: „Sind Sie bereit, einen kurzen Moment lang nicht organisiert zu sein?“

Dies wurde wenige Augenblicke später sehr deutlich beantwortet. Einstimmig stimmten die Teilnehmenden der Versammlung dafür, ihren Berufsverband aufzulösen. Ebenso einstimmig fiel kurz darauf die Entscheidung, einen neuen Berufsverband für Mitarbeitende im Pfarrbüro im Bistum Münster zu gründen. Dass der neue Verband auch einen neuen Namen trägt, erklärte Anja Ruffer damit, dass die Bandbreite der Tätigkeiten im Pfarrbüro in den vergangenen Jahren größer geworden sei: Buchhaltung, Öffentlichkeitsarbeit oder das Vornehmen von Kirchbucheintragungen gingen über „klassische“ Sekretariatsarbeiten hinaus.

Keine großen personellen Veränderungen gab es im Vorstand: Einstimmig wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Anja Ruffer (1. Vorsitzende, Dülmen), Christa Schütz-Roters (stellv. Vorsitzende, Schöppingen), Brunhilde Weninger (Schriftführerin, Rhade) und Dörthe Wagner (Kassiererin, Oer-Erkenschwick) auch im neuen Verein in ihren Ämtern bestätigt. Hinzu kommen Stefanie Ambaum (Bocholt) und Barbara Lenz (Datteln) als Beisitzerinnen. Pfarrer Bernd Hante (Freckenhorst) bleibt Geistlicher Begleiter des Berufsverbands.

Im inhaltlichen Teil der Jahreshauptversammlung erläuterten Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Daniel Gewand, Geschäftsführer des Prozesses zur Entwicklung pastoraler Strukturen, den aktuellen Stand ebenjenes Prozesses. Generalvikar Winterkamp nutzte die Gelegenheit, allen Anwesenden für Ihren Einsatz in den Pfarrbüros zu danken. Zuvor hatte bereits Julia Geppert aus der Medienabteilung des Bistums Einblicke in die Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit gegeben.

 

Matomo