•  Sternsinger_Mediendatenbank_Bistum_Muenster.JPG
  •  Frost_-_Bild_von_Kati_auf_Pixabay.jpg
  •  Heilige_drei_Koenige_Taufbolde_Mediendatenbank_Achim_Pohl.jpg

Bildungsforum Borken mit Level II der Bistumsinitiative ausgezeichnet

Das katholische Bildungsforum in Borken wurde für seinen bewussten Umgang mit Ressourcen ausgezeichnet.

 

Foto: Franziska Menge

Das katholische Bildungsforum in Borken wurde von der Initiative „Zukunft einkaufen – Glaubwürdig wirtschaften im Bistum Münster“ für seinen bewussten Umgang mit Ressourcen mit dem Level II des Zertifikates ausgezeichnet. Thomas Kamp-Deister, Initiator der Kampagne „Zukunft einkaufen“ im Bistum, würdigte dabei das Engagement der Einrichtung für den Klima- und Umweltschutz. 
Franz Tenk, Leiter der Familienbildungsstätte, und sein Team wirtschaften zukunftsorientiert. Das bescheinigte ihnen Kamp-Deister. In den Räumlichkeiten der Familienbildungsstätte werde situationsbedingt auf unterschiedliche Umweltaspekte geachtet, um der Umwelt weniger zu schaden. „Mit viel Herzblut reparieren wir zum Beispiel, statt neuzukaufen“, erklärte Franz Tenk, der gleichzeitig auch Umweltbeauftragter der Einrichtung ist. Reparaturen würden unter anderem durch den Einsatz der Mitarbeitenden ermöglicht. 
Außerdem werde versucht, möglichst wenig auszudrucken und viel auf dem Bildschirm zu lesen oder per Mail zu arbeiten. Die Einrichtung werde ganzjährig mit Blumen und ähnlichem Material vorrangig aus den Gärten der einzelnen Mitarbeitenden dekoriert. 
Das ausgearbeitete Umweltmanagementsystem soll Mitarbeitende und Lehrende zudem in der nachhaltigen Kursgestaltung unterstützen. Dozentinnen und Dozenten der Kochkurse erhalten Empfehlungen für einen nachhaltigen Einkauf, um so einen gewissen Anteil an saisonalen, regionalen und ökologischen Zutaten zu erwirken. Dabei wird darauf geachtet, die Kosten im Rahmen zu halten, damit nicht zu hohe Kursgebühren für die Teilnehmenden anfallen. 
Für die Zukunft denke man über eine Kooperation mit Händlern aus der Region nach, da kurze Wege die besten für die Umwelt sind und ökologische Produkte, wie etwa Kartoffeln, so mitunter auch preisgünstiger zu erwerben sind, brachte Umweltberater Johann Verhoeven abschließend an. 

Matomo