• "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. " Symbolbild_Haende_Bistum_Muenster__Harald_Oppitz.jpg

    "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. "

    Mt 18,20

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Das junge Gesicht der Kirche

Die Zahl klingt rekordverdächtig: Mit knapp 800 Teilnehmenden war das Bistum Münster am 24. September bei der 4. Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt in Osnabrück vertreten.

Foto: Bistum Muenster

Nach dem Gastgeberbistum Osnabrück war dies die zweitgrößte Gruppe. Insgesamt reisten mehr als 4000 Kinder und Jugendliche aus sieben Bistümern zum Osnabrücker Dom. Der Tag stand unter dem Motto „Ich glaub an dich!“.

Die Workshops und Angebote wurden von den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestürmt. Insbesondere der Escape-Room „Unter Verschluss“, den Robin Wagner und Luca Rusch, zwei Ehrenamtliche vom Niederrhein, veranstalteten, war beliebt. Gewonnen haben dort die jungen Messdienerinnen aus der Borkener Pfarrei St. Remigius Borken.

Das Bistum Münster war noch mit weiteren Angeboten in Osnabrück präsent: Die Jugendkirche Münster mit der pastoralen Mitarbeiterin Eva Brambrink hatte eine Mini-Kultwerkstatt mitgebracht. Aber auch „Spoken Word & Poetry Slam“ sowie „Upcycling – Aus Alt mach Neu!“ und „Fit für Partnerschaft“, verantwortet von Christoph Aperdannier aus der Fachstelle Junge Erwachsene, warteten auf die Teilnehmenden.

Am Ende eines spannenden Tages waren alle begeistert von der Atmosphäre und dem Miteinander. „Diese Gemeinschaft der Messdiener fasziniert mich bis heute, ganz besonders bei solchen Events wie der Ministrantenwallfahrt“, zieht der 16-jährige Sven aus Greven sein persönliches Fazit. Und der 24-jährige Felix aus Kleve fügt an: „Ich mag die Gemeinschaft der Messdiener, und deswegen bin ich Leiter geworden.“ Für die 16-jährige Anne aus Kleve waren das Mittagsgebet und der große Abschlussgottesdienst auf dem Domplatz besonders berührend.

Eine sehr positive Bilanz zieht auch das Vorbereitungsteam aus dem Bistum Münster. „Die vielen Ministrantinnen und Ministranten gemeinsam auf dem Domplatz zu sehen, das war ein sehr bewegendes Ereignis. Nach so vielen pandemiebedingten Entbehrungen war dieser Tag einfach toll, um Gemeinschaft zu erleben, sich in Workshops und Angeboten auszuprobieren und gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das ist das junge Gesicht von Kirche“, zeigt sich Julia Wehofsky überzeugt. Und auch Christoph Aperdannier haben die vielen ehrenamtlichen Gruppenleitungen beeindruckt: „Ohne dieses freiwillige Engagement wäre ein solch bunter Tag für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene nicht möglich gewesen.“

„Eine solche Großveranstaltung mit mehr als 4.000 Kindern und Jugendlichen kann nur funktionieren, wenn Hauptberufliche und Ehrenamtliche aus allen sieben teilnehmenden Diözesen in der Vorbereitung und Durchführung gut kooperieren – das war hervorragend. Ein besonderer Dank gilt dem Bistum Osnabrück als Gastgeber der 4. Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt“, resümiert Frank Rauhaus zum Abschluss.

Matomo